Der junge Tenor Philipp Nicklaus studierte Gesang bei Bernhard Gärtner an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart. Zusätzlich studierte er Schulmusik mit Haupfach Orgel und Leistungsfach Dirigieren.

Vor allem die Evangelistenpartien der Bachschen Passionen und Oratorien, aber auch klassische und romantische Werke, von Haydns "Schöpfung" bis zu Dvoraks "Stabat Mater", zählen zu seinem Repertoire. Dabei sang er unter anderem mit dem Staatsorchester Stuttgart, dem Staatsorchester Mainz, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und L'arpa festante. Neben seiner regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland - Engagements führten ihn bereits nach London, Tel Aviv, Venedig, Padua, Straßburg, Mulhouse und in den gesamten süddeutschen Raum - ist er inzwischen auch gefragter Opernsänger. Nach mehreren freien Produktionen im Großraum Stuttgart folgten Engagements an der Staatsoper Stuttgart, der Jungen Oper Mannheim, dem Theater Augsburg, dem Theater Freiburg und den Staufer Festspielen Göppingen.
Zu seinen auf der Bühne gesungenen Partien zählen unter anderem Tamino (Die Zauberflöte), Alfred (Die Fledermaus), Stanislaus (Der Vogelhändler), Gomatz (Zaide), Anthony Hope (Sweeney Todd) und der Prinz (Rusalka-Bearbeitung).

Für die Spielzeit 17/18 sind unter anderem die Wiederaufnahmen von "Gold", "Benjamin", "Ariodante" und der "Zauberflöte" an der Staatsoper Stuttgart geplant. Des weiteren wird "Der unsichtbare Vater", vormals an der Jungen Oper Mannheim, ab Oktober an der Schauburg München zu hören und zu sehen sein. In der Neuinszenierung des "Vogelhändlers" bei den Volksschauspielen Ötigheim im Sommer 2018 wird Philipp Nicklaus einmal mehr die Partie des Grafen Stanislaus übernehmen.